1. Information vor Bestellung
Der Kunde soll vor einer zahlungspflichtigen Bestellung die wesentlichen Merkmale, Gesamtpreis beziehungsweise Berechnungsgrundlage, Laufzeit, Zahlungsart, Kündigungslogik, Domainabhängigkeiten und Datenregion erkennen können.
2. Vertragskopie und Änderungsnachweis
Bestellung und elektronische Vertragsnachweise werden versioniert gespeichert. Wesentliche Vertragsänderungen sollen als neue Fassung nachvollziehbar sein; bereits entstandene Ansprüche werden dadurch nicht rückwirkend verändert.
3. Leistung und Mängelmeldung
Funktionsstörungen können über den Support gemeldet werden. Der Kunde erhält eine Referenz. Bei projektbezogenen Entwicklungsleistungen werden Abnahme, Nachbesserung und offene Punkte im Auftrag beziehungsweise Kundenvertrag geregelt.
4. Kündigung, Widerruf und Erstattung
Ob ein gesetzliches Widerrufs- oder Rücktrittsrecht besteht, hängt unter anderem von Kundenstatus, Land, Leistungsart und Leistungsbeginn ab. ClearlyHost darf zwingende Verbraucherrechte nicht durch AGB ausschließen. Vertragliche Kündigung und Erstattung sind zusätzlich in der Kündigungs-/Erstattungsseite beschrieben.
5. Datenzugang und Portabilität
Vor Vertragsende soll der Kunde die für ihn vorgesehenen Exportfunktionen nutzen können. Personenbezogene Datenrechte werden getrennt nach Datenschutzrecht behandelt. Domains werden nach Registry-/Registrarregeln übertragen.
6. Beschwerde und Eskalation
Beschwerden werden mit Referenznummer dokumentiert. Bei Datenschutzthemen kann zusätzlich die zuständige Datenschutzaufsicht angerufen werden. Für Domainstreitigkeiten können Registry- oder Streitbeilegungsverfahren gelten.
7. Verbraucher versus Unternehmenskunde
ClearlyHost unterscheidet zwischen geschäftlichen und privaten Bestellungen. Maßgeblich ist der tatsächliche Vertragszweck, nicht allein ein angekreuztes Feld. Verbraucherinformationen, Fristen und ein gewünschter vorzeitiger Leistungsbeginn werden gesondert geprüft; eine Bürobestellung ist kein Verzicht auf zwingende Rechte.